Titel:
Bedeutung der Membranlokalisation für die Aktivierung von Raf: Definition der Rolle lokaler Aktivierungsfaktoren
Projektleitung an der Universität Würzburg:
Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:
Kurzbeschreibung:
Die evolutionär hochkonservierten Raf-Proteinkinasen (A-, B- und C-Raf) nehmen eine Schlüsselstellung in der Wachstumfaktor-initiierten Signalkaskade ein und stellen wichtige Vermittler für Proliferation, Transformation und Differenzierung dar. Mechanismus der Raf-Aktivierung an der Zellmembran ist immer noch nicht richtig verstanden. Interaktionen mit anderen Proteinen, Assoziationen mit Membranlipiden, sowie Phosphorylierungsereignisse, werden als möglichen Schritte, die zur Erreichung der vollen Aktivität notwendig sind, diskutiert. Im Rahmen des vorgestellten Projektes gelang die Reinigung aller drei Raf- Isoformen, sowie anderer bei der Raf-Aktivierung beteiligten Kinasen (PKC, Lck und PAK-Kinasen). Die Generierung eines phospho-spezifischen Raf-Antikörpers (anti pS-621-C-Raf) ermöglichte Einblicke in die Raf-Kompartimentierung in der Zelle, sowie die Analyse der zeit-abhängigen Raf-Aktivierung. Schließlich konnten wir durch Raf-Rekonstitution in die Lipidvesikeln zeigen, dass Raf-Kinasen mit Cholesterin interagieren und eine besonders hohe Affinität für Raft-Lipidmikrodomänen besitzen.
Schlagworte:
Serin/Threonin Raf-Kinasen
Rafts-Lipidmikrodomänen,
BIAcore-Messungen
phosphospezifische Antikörper
Laufzeit: von 01.2000 bis 12.2002
Förderinstitution:
DFG ,Genehmigungsdatum: 23.12.1999
Publikationen: