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Drittmittelprojekt

Titel:
Neue pharmakologische Ansätze zur Hemmung der GVHD bei Verstärkung von GVL Reaktionen durch Modulation relevanter Effektor-Funktionen von T-Zellen und dendritischen Zellen

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:

Graft versus host disease (GVHD) ist eine schwerwiegende Komplikation nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT), die zur Immundefizienz führt. Diese wird durch die bisherige Therapie aggraviert. Die Separation der GVHD von erwünschten graft versus leukemia (GVL) Effekten ist bisher unzureichend. Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKIs) werden bei der allogenen HSZT eingesetzt ohne Anhalt für eine erhöhte transplantationsassoziierte Mortalität. Erste klinische Daten deuten auf eine GVHD Inhibition hin. Anti-leukämische Effekte scheinen zumindestens bei Auftreten einer LGL Expansion unter Monotherapie mit dem TKI Dasatinib verstärkt zu werden. Bisher ist nicht systematisch untersucht, wie diese Effekte induziert werden können. Ziel dieses Antrages ist es, die diesen Beobachtungen zugrundeliegenden Wirkmechanismen aufzuklären, um gezielt GVHD zu hemmen und GVL Effekte zu verstärken. Eine erfolgreiche Separation sollte zu einer Reduktion von Morbidität und Mortalität führen und damit die Ergebnisse der allogenen HSZT verbessern helfen. Dazu werden wir die Effekte von TKIs auf die Interaktion von unterschiedlichen T Zellen mit dendritischen Zellen relevant für GVHD und GVL Reaktionen, als auch eine differentielle Modulation von allo- und Leukämie-spezifischen T-Zellklonen durch TKIs untersuchen. Funktionelle assays, Western Blot, RT-PCR, siRNA Technologie und Genexpressionsanalysen werden dafür eingesetzt. 

Schlagworte:
    GVHD
    GVL
    Tyrosinkinaseinhibitor
    Immunmodulation

Laufzeit: von 01.2010 bis 12.2011

Förderinstitution:
Sonstige öffentliche Mittel ( Wilhelm-Sander-Stiftung ) ,Genehmigungsdatum: 24.11.2009