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Drittmittelprojekt

Titel:
Calcitonin-gene related peptide vermittelt eine anhaltende Vasodilatation der Arteria cochlearis propria

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Eine Anzahl von Erkrankungen des Innenohres werden mit Störungen der Mikrozirkulation in Verbindung gebracht. Genaue Kenntnis über Vasorelaxationsmechanismen können Ansätze für eine sinnvolle medikamentöse Therapie von Innenohrerkrankungen bieten. Ziel der vorgestellten Arbeit war es den Vasodilatator Calcitonin-gene related peptide (CGRP) in der Arteria cochlearis propria des Gerbils zu lokalisieren, sowie Rezeptoren und Signalmechanismen für CGRP zu identifizieren. Der Gefäβdurchmesser sowie die intrazelluläre Calciumkonzentration [Ca2+]i wurden durch Videomikroskopie und Mikrofluometrie gemessen. Calcitonin receptor-like receptor mRNA wurde mit Hilfe von RT-PCR identifiziert. Die Arteria cochlearis propria wurde mit 1nM Endothelin-1 vorkontrahiert. CGRP und Forskolin dilatierten das Gefäβ (EC50 = 0.1 nM und 0.3 μM), und verursachten einen cAMP Anstieg sowie einen transienten [Ca2+]i Abfall. Die Dilatation blieb trotz Normalisierung von [Ca2+]i auf Basalwerte erhalten. Die CGRP induzierte Vasodilatation wurde durch den Antagonisten CGRP8-37 gehemmt (KDB = 2.1 μM). Die K+-Kanalblocker Iberiotoxin und Glibenclamid verringerten die durch CGRP und Forskolin induzierte Dilatation, hatten jedoch keinen Einfluss auf eine bereits erfolgte Gefäβerweiterung. Die Ergebnisse zeigen, daβ CGRP in perivasculären Nerven der Arteria cochlearis propria des Gerbils vorhanden ist und eine Vasodilatation über unterschiedliche Mechanismen einleitet und unterhält. Der Mechanismus einer eventuellen Calcium Desensitisierung durch CGRP ist Gegenstand der momentanen Forschung. Eine Anzahl von Erkrankungen des Innenohres werden mit Störungen der Mikrozirkulation in Verbindung gebracht. Genaue Kenntnis über Vasorelaxationsmechanismen können Ansätze für eine sinnvolle medikamentöse Therapie von Innenohrerkrankungen bieten. Ziel der vorgestellten Arbeit war es den Vasodilatator Calcitonin-gene related peptide (CGRP) in der Arteria cochlearis propria des Gerbils zu lokalisieren, sowie Rezeptoren und Signalmechanismen für CGRP zu identifizieren. Der Gefäβdurchmesser sowie die intrazelluläre Calciumkonzentration [Ca2+]i wurden durch Videomikroskopie und Mikrofluometrie gemessen. Calcitonin receptor-like receptor mRNA wurde mit Hilfe von RT-PCR identifiziert. Die Arteria cochlearis propria wurde mit 1nM Endothelin-1 vorkontrahiert. CGRP und Forskolin dilatierten das Gefäβ (EC50 = 0.1 nM und 0.3 μM), und verursachten einen cAMP Anstieg sowie einen transienten [Ca2+]i Abfall. Die Dilatation blieb trotz Normalisierung von [Ca2+]i auf Basalwerte erhalten. Die CGRP induzierte Vasodilatation wurde durch den Antagonisten CGRP8-37 gehemmt (KDB = 2.1 μM). Die K+-Kanalblocker Iberiotoxin und Glibenclamid verringerten die durch CGRP und Forskolin induzierte Dilatation, hatten jedoch keinen Einfluss auf eine bereits erfolgte Gefäβerweiterung. Die Ergebnisse zeigen, daβ CGRP in perivasculären Nerven der Arteria cochlearis propria des Gerbils vorhanden ist und eine Vasodilatation über unterschiedliche Mechanismen einleitet und unterhält. Der Mechanismus einer eventuellen Calcium Desensitisierung durch CGRP ist Gegenstand der momentanen Forschung.

Schlagworte:
    CGRP
    Cochlea
    Blutversorgung
    Calciumdesensitisierung

Laufzeit: von 02.2000 bis 01.2002

Förderinstitution:
Sonstige öffentliche Mittel ( NIH Grant )