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Forschungsschwerpunkt:  

Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- u. Ohrenkranke
Josef-Schneider-Str. 11, 97080 Würzburg
Mail: r.dieler@mail.uni-wuerzburg.de
Url: http://www.hno.uni-wuerzburg.de

Wissenschaftliche Mitglieder:

   Privatdozenten:

   Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
Akustisch evozierte otoakustische Emissionen (TEOAE und DPOAE) nach Stapes-Operationen

Ergebnisse:
Bei der Otosklerose ist der Stapes durch otosklerotische Umbauvorgänge der otischen Kapsel in der ovalen Fensternische fixiert. In Folge dieser Fixierung der Gehörknöchelchenkette ist die retrograde Schallübertragung der OAE vom Innenohr über das Mittelohr in den äußeren Gehörgang beeinträchtigt, obwohl diese bei intakter Innenohrfunktion generiert werden. Durch eine Operation am Stapes mit Rekonstruktion der Ossikelkette durch eine Piston-Prothese wird die Mobilität der Kette wiederhergestellt. Nach regulärer Ausheilung sollten dann akustisch evozierte OAE wieder messbar sein, wenn aufgrund der Hörschwelle des jeweiligen Ohres eine Detektion zu erwarten wäre. In einer prospektiven und randomisierten Studie wurden bei allen Patienten, die in einem 6-Monats-Zeitraum zur Operation am Stapes stationär aufgenommen wurden, präoperativ sowie 3 und 6 Monate postoperativ die OAE gemessen. Im Rahmen der postoperativen Nachsorge wurden neben der Tongehörschwellenaudiometrie die TEOAE- und DPOAE-Messungen durchgeführt. Präoperativ konnten von den erkrankten Ohren weder TEOAE noch DPOAE aufgezeichnet werden. Drei und sechs Monate postoperativ waren TEOAE und DPOAE nur bei einem der untersuchten Patienten mit niedrigen Amplituden im 1 – 2 kHz-Bereich nachweisbar. Bei allen anderen Patienten konnten weder TEOAE- noch DPOAE-Pegel, die signifikant über dem Hintergrundrauschen lagen, aufgezeichnet werden.