Titel:
Kontrolle der neuritogenen Aktivität PNS-spezifischer T-Zellen durch Antigenerkennung und Kostimulation in transgenen Mausmodellen.
Projektleitung an der Universität Würzburg:
Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:
Kurzbeschreibung:
Die experimentelle autoimmune Neuritis (EAN) ist ein gut charakterisiertes Modellsystem für das menschliche Guillain-Barré Syndrom. Die meisten Daten zur EAN wurden in der Ratte erhoben, in der T-Zellinfiltration des peripheren Nerven, Entzündung und Beendigung der Reaktion durch T-Zellapoptose nachgewiesen werden konnten. Um die Mechanismen, die die einzelnen Phasen der EAN kontrollieren, und Überlebensfaktoren für Gliazellen und myelinisierte Axone besser untersuchen zu können, beabsichtigen wir die EAN auf das Mausmodell zu übertragen, in dem transgene Technologien weiter entwickelt sind als in der Ratte. Dazu wurden transgene Mäuse generiert, die Ovalbumin im peripheren Nervensystem exprimieren und die mit TZR-transgenen Mauslinien mit MHC Klasse I und Klasse II restringierten OVA-spezifischen Antigenrezeptoren (OTI und OTII) verkreuzt werden.
In einem parallelen Zugang soll die Bedeutung kostimulatorischer Signale (CD28/CTLA-4, IL-2) für die Initiierung und den Verlauf der Entzündungsreaktion im PNS untersucht werden.
Wir erwarten, dass die geplanten Experimente neue Einblicke in die Phasen der Initiierung, Progression und Terminierung organspezifischer Autoimmunreaktionen erlauben und zur Entwicklung therapeutischer Ansätze beitragen, die auf dem Niveau der Antigenerkennung und der Kostimulation eingreifen.
Schlagworte:
T Zellen
Kostimulation
EAN
transgene Mäuse
Laufzeit: von 05.1999 bis 04.2004
Förderinstitution:
Sondermittel Land Bayern ( IZKF Projekt C13 )
Bund
Publikationen:
Links:
Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF)