Titel:
Pathogene Mechanismen bei Multipler Sklerose: Untersuchung der experimentellen Encephalomyelitis bei Mausmutanten zur Definition von Überlebensfaktoren für Oligodendrozyten
Projektleitung an der Universität Würzburg:
Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:
Kurzbeschreibung:
Die Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der neben Umwelteinflüssen und unterschiedlichen Autoantigenen auch genetische Faktoren eine Rolle spielen. Aufgrund histologischer Befunde scheint es möglich, dass bei bestimmten Verlaufsformen der Erkrankung eine primäre Störung von Oligodendrozyten vorkommt, die sekundär durch immunologische Begleitreaktionen modifiziert wird. Daher zielt dieses Teilprojekt auf die genetische Manipulation von Oligodendrozyten in Mäusen ab, um nach Induktion einer EAE die Auswirkungen auf den klinischen Verlauf der Erkrankung, auf histopathologische Veränderungen sowie auf begleitende immunologische Reaktionen zu charakterisieren. Neben dem Überlebensfaktor BCL2 steht das neurotrophe Zytokin CNTF sowie die Inaktivierung des Gens für den Rezeptor des Wachstumsfaktors insulin-like growth factor 1 im Mittelpunkt der molekularbiologischen Arbeiten.
Schlagworte:
Multiple Sklerose
EAE
Oligodendrozyten
Neurotrophe Zytokine
Laufzeit: von 07.2000 bis 06.2003
Förderinstitution:
DFG ,Genehmigungsdatum: 01.07.2000
Publikationen: