Titel:
Hirnschädigung bei Koronarchirurgie
Projektleitung an der Universität Würzburg:
Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:
Kurzbeschreibung:
Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit der Klinik für Herz-Thorax-Chirurgie, Psychiatrie und Abteilung für Neuroradiologie mit Beschreibung und Erforschung der Ursachen der Hirnschädigung, die während der Koronarchirurgie eintritt. Dabei werden sowohl gerinnungsphysiologische Aspekte, Zytokin-Liberation, Freisetzung von S100B, transkranielle dopplersonographische Emboliedetektion, perioperative MRT und Nah-Infrarot-Spektroskopie eingesetzt. So gewonnene Parameter werden korreliert mit den Ergebnissen serieller neuropsyhologischer Tests. Das Endziel ist eine Verbesserung der Biokompatibilität herzchirurgischer Eingriffe.
Ergebnisse
Mit Hilfe einer standardisierten und auch früh postoperativ auf Intensivstation anwendbaren Testkomposition wurde der Verlauf der neuropsychologischen Leistung beschrieben. Langfristige Nachuntersuchungen zeigten, dass eine weitgehende Erholung von der postoperativen Beeinträchtigung eintritt. Eine Korrelation der Testleistungen mit intraoperativer Sauerstoffentsättigung, Aprotinin-Dosis, Anzahl der Mikroembolien und von Mikroinfarkten gelang nicht. Die Testleistung korreliert aber mit S 100 B-Anstieg und mit MR-spektroskopischen Befunden.
Schlagworte:
Herzbypasschirurgie
Kognition
Mikroembolien
Dopplersonographie
Laufzeit: von 01.1996 bis 12.2000
Förderinstitution:
Wirtschaftsunternehmen ,Genehmigungsdatum: 01.06.1996
Wirtschaftsunternehmen
Vorläuferprojekt:
826 1646, Genehmigungssumme: 36.000, 00 €
Publikationen: