Titel:
Virusinfektionen und Impfungen bei MS
Projektleitung an der Universität Würzburg:
Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:
Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des Projektes wurden antigen-spezifische Immunreaktionen nach Influenzaimpfung bei gesunden Probanden und Patienten mit multipler Sklerose (MS) untersucht. Im Verlaufe von Wochen nach der Impfung konnte eine vermehrte T-Zellproliferation und Zytokinproduktion bei in vitro Stimulation mit dem Impfstoff, nicht aber mit Autoantigenen wie basisches Myelinprotein (MBP) oder Myelin-Oligodendrozytenglykoprotein (MOG) beobachtet werden. Nach Infektion der oberen Luftwege kam es im Gegensatz hierzu aber vermehrt zur Induktion autoreaktiver T-Zellen. Die Ergebnisse belegen, daß die zur Zeit verwendeten Influenza-Spaltvakzinen nicht zu einer Induktion auto-reativer T Zellen führen.
Schlagworte:
Multiple Sklerose
Impfung
Autoreaktivität
Infektion
T-Zellaktivierung
Laufzeit: von 06.1998 bis 05.2000
Förderinstitution:
Sonstige Stiftung ( Gemeinnützige Hertie-Stiftung (GHS) ) ,Genehmigungsdatum: 27.04.1998
Publikationen: