Startseite: Forschungsbericht      Personenindex      Schlagwortindex      zugeh.Orgeinheit            Page in english      Impressum+Datenschutz   

Drittmittelprojekt

Titel:
Pathogenese und Pathophysiologie des Guillain-Barré Syndroms und seiner Varianten:
Bedeutung und Wirkmechanismen blockierender Antikörper

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Das Guillain-Barré Syndrom (GBS) ist die häufigste schwere Lähmungserkrankung des peripheren Nervensystems mit einer Mortalität bis zu 8 % und einer dauerhaften Behinderung bei fast der Hälfte aller Patienten. Die immunvermittelte Entzündung führt zur Zerstörung von Markscheiden und Axonen. Neben zellvermittelten Mechanismen wurden lange Antikörper vermutet. Das Projekt befasst sich mit der pathophysiologischen Wirkung und Bedeutung von IgG-Autoantikörpern, die an der neuromuskulären Endplatte von uns nachgewiesen wurden. Es handelt sich um die ersten Antikörper, die eine duale Wirkung mit gleichzeitiger präsynaptischer Hemmung der Kalziumströme und der postsynaptischen Blockade von Acetylcholin-Rezeptor-Kanälen besitzen. Die Wirkung wird vermutlich über membranständige Ganglioside vermittelt und lassen sich durch polyklonales IgG neutralisieren.

Schlagworte:
    Guillain-Barré Syndrom
    Autoantikörper
    Ganglioside
    neuromuskuläre Transmission
    Immunglobuline

Laufzeit: von 11.1999 bis 10.2001

Förderinstitution:
DFG ,Genehmigungsdatum: 28.12.1998

Vorläuferprojekt:
keines

Publikationen: