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Drittmittelprojekt

Titel:
Untersuchungen zur Rolle der NO-Synthase in der Pathogenese der experimentellen autoimmunen Enzephalomyelitis

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Die experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis (EAE) ist ein Tiermodell für einige der pathophysiologischen Vorgänge bei der Multiplen Sklerose. Unter Verwendung der DA Ratte und bei Mäusen mit einer gezielten Deletion des Gens der zytokininduzierbaren Stickoxid (NO) Synthase (iNOS-/- Mäuse) wurde die Rolle des NO in der Pathogenese der EAE untersucht. Wir fanden eine verstärkte iNOS Expression bei der EAE der DA Ratte. Dies hat einen krankheitsmildernden Effekt, da die pharmakologische Hemmung der iNOS bei der DA Ratte mit Aminoguanidin eine verstärkte Krankheitsaktivität zur Folge hatte. Bei der iNOS-/- Maus war die EAE im Vergleich zu normalen Mäusen verstärkt, was wir auf eine Verschiebung der Immunantwort in Richtung auf eine vermehrte Produktion entzündungsfördernder Zytokine wie Interferon-gamma und Tumor Nekrose Faktor Alpha zurückführen konnten. Zusammenfassend zeigen unsere Untersuchungen dass die NO Synthese bei der EAE in zwei verschiedenen Tiermodellen krankheitshemmende Effekte hatte. Dies gemahnt zur Vorsicht hinsichtlich einer pharmakologischen Hemmung der iNOS bei MS Patienten

Schlagworte:
    Stickstoffmonoxid
    Multiple Sklerose
    Autoimmunität

Laufzeit: von 01.2000 bis 08.2001

Vorläuferprojekt:
IZKF 1995-1999 Projekt C4: Rolle der NO Synthase bei der experimentellen autoimmunen Enzephalomyelitis und Neuritis

Publikationen: