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Forschungsschwerpunkt:  

Neurologische Klinik und Poliklinik
Josef-Schneider-Str. 11, 97080 Würzburg
Mail: Naumann@mail.uni-wuerzburg.de
Url: http://www.neurologie.uni-wuerzburg.de/

Wissenschaftliche Mitglieder:

   Professoren:

   Privatdozenten:

   Wissenschaftliche Mitarbeiter:

   Sonstige beteiligte Personen und Organisationen:

Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
Die Arbeitsgruppe befasst sich mit der Pathophysiologie dystoner Bewegungsstörungen und des M. Parkinson. Mittels funktioneller bildgebender Verfahren (fMRI, PET), der transkraniellen Sonographie (TCS), elektrophysiologischer Test und Untersuchungen des Kupferstoffwechsels im Gehirn werden Fragen der sensomotorischen Integration, der morphologischen Veränderungen bei Parkinson-Syndromen und Dystonien und der Frühdiagnose des M. Parkinson interdisziplinär untersucht. Weitere Schwerpunkte sind kognitive und depressive Störungen bei Parkinson-Syndromen sowie die Entwicklung von Behandlungsstrategien mit Botulinumtoxin bei autonomen Störungen.

Ergebnisse:
Dystonien: Bildgebende Verfahren bestätigten die entscheidende Rolle der Basalganglien in der Pathophysiologie dystoner Bewegungsstörungen. Mittels TCS konnten insbesondere Läsionen im Bereich des Pallidums nachgewiesen werden, die offensichtlich auf einer abnormen Ablagerung von Kupfer beruhen. SPECT–Studien weisen auf eine Verminderung der putaminalen D2-Rezeptoren hin. Dies führt zu Überaktivierung des Motorkortex bei Dystonien, wie fMRI und neurophysiologische Studien zeigten. Diese Überaktivierung kann durch sensorische Reize modifiziert und gebessert werden (PET).

Parkinson: Neuropsychologische Tests zeigen unterschiedliche Muster von kognitiven Defiziten bei verschiedenen Parkinson-Syndromen. Bildgebende Verfahren (MRT) tragen wesentlich zur Differenzierung von MP, MSA und PSP bei. DieTCS stellt eine viel versprechende Methode zur frühzeitigen und evtl. auch präklinischen Identifizierung von Parkinson-Patienten dar.

Botulinumtoxin: Neue Indikationen für BTX bei autonomen Störungen wurden erschlossen (fokale Hyperhidrosis, Sialorrhö) und z. T. im Rahmen großer kontrollierter Studien weiterverfolgt.

Auszeichnungen und Preise:
Oppenheim-Preis 2001 der Deutschen Dystonie-Gesellschaft für Arbeit: Funktionelle Bildgebung bei Dystonien (PD Dr. M. Naumann)

Hippokrates Habilitationspreis 2002 (PD Dr. M. Naumann)

Justinus-Kerner Award 2002für hervorragende klinische Forschung auf dem Gebiet der Clostridientoxine (PD Dr. M. Naumann)

Parkinsonpreis der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 1999 (Dr. D. Berg)

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