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Forschungsschwerpunkt:  

Neurologische Klinik und Poliklinik
Josef-Schneider-Straße 11, 97080 Würzburg
Mail: Toyka_K@klinik.uni-wuerzburg.de
Url: http://www.neurologie.uni-wuerzburg.de/

Wissenschaftliche Mitglieder:

   Professoren:

   Privatdozenten:

   Wissenschaftliche Mitarbeiter:

   Sonstige beteiligte Personen und Organisationen:

Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
In der Forschungsgruppe werden sowohl klinisch relevante Themen als auch grundlagenorientierte experimentelle Forschungsprojekte der Neuroimmunologie bearbeitet. Im Rahmen der Ambulanztätigkeit werden jährlich ca. 1500 Patienten mit Multipler Sklerose und anderen, immunologisch bedingten Erkrankungen des Nervensystems betreut. Neben der Indikationsstellung und Einleitung immuntherapeutischer Maßnahmen wird in vielen Fällen auch ein zweiter ärztlicher Rat für mitbehandelnde niedergelassene Neurologen und Allgemeinmediziner gegeben, um die optimale Versorgung von Patienten zu gewährleisten. Von Seiten der klinischen Forschung sind wir an verschiedenen multizentrischen Studien zur immunmodulatorischen Therapie der Multiplen Sklerose z. T. in der Studienleitung beteiligt. Im Rahmen der engen Zusammenarbeit mit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (Ärtzlicher Beirat) werden ehrenamtlich sowohl beratende Aufgaben wahrgenommen als auch Stellungnahmen und Empfehlungen zu aktuellen Fragestellungen abgegeben.

Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf Untersuchungen des Zytokin-Netzwerks und regulatorische Veränderungen bei MS-Patienten sowie auf experimentelle Immuntherapien und Mechanismen, die den Übertritt von Immunzellen über die Blut-Hirn-Schranke in das ZNS kontrollieren. Im Rahmen der Zytokinstudien wurden spezielle PCR-Techniken entwickelt, die eine zuverlässige Quantifizierung der Boten-RNS erlauben. Diese Technik wird in klinischen Studien zur Verlaufsbeobachtung eingesetzt. Die experimentellen Ziele liegen in der Erarbeitung neuer, möglichst spezifischer Immuntherapien sowie im Verständnis von Mechanismen der T-Zell-Elimination. Hierzu entstanden in der letzten Jahren eine Reihe von Arbeiten, die sich mit der Bedeutung der T-Zell-Apoptose bei experimentellen Autoimmunerkrankungen sowie bei menschlichen neuroimmunologischen Erkrankungen beschäftigten. Als wesentliche therapeutische Fragen sind Untersuchungen zur Induktion von sogenannter oraler Toleranz, die parenterale Antigentherapie sowie Studien zur Blockade von Adhäsionsmolekülen anzuführen. Als neue Schwerpunkte der Arbeitsgruppe werden jetzt die Rolle modifizierender Gene auf Verlauf und Schwere der MS sowohl bei Patienten als auch im Modell der EAE untersucht.

Tradionelle Schwerpunkte der Forschungsgruppe sind die Pathogenese- und Therapieforschung bei Myasthenia gravis und Polyneuritis (GBS und CIDP) mit Organisation mehrerer internationaler Therapiestudien.

Zusätzlich zur Förderung durch verschiedene Drittmittelgeber ist die klinische Forschungsgruppe mit mehreren Projekten in das interdisziplinäre Zentrum für klinische Forschung (IZKF) an der Universität Würzburg integriert.

Gefördert durch:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG),
Bundesforschungsministerium (BMBF),
Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG),
Freistaat Bayern (Universität Würzburg),
Wilhelm-Sander-Stiftung,
Hertie-Stiftung,
Interdisziplinäres Zentrum für klinische Forschung (IZKF),
Deutsche Krebshilfe.

Ergebnisse:
siehe Forschungsprojekte (Gold, Rieckmann, Toyka)

Auszeichnungen und Preise:
Wartenberg Lecture DGN 2000 PD Rieckmann,
Queckenstedt Award 1999 PD Rieckmann,
Langheinrich Award 1997 PD Gold (given in 1999),
Rhône-Poulenc-Rorer Award 1999 Dr. Buchwald.

Ausstattung:
200 qm Laborfläche, ABI PRISM 7700 SDS, FACScalibur, 52 qm Tierstall.

Links:
Institut für Klinische Neurobiologie