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Forschungsschwerpunkt:  

Neurologische Klinik und Poliklinik
Josef-Schneider-Str. 11, 97080 Würzburg
Mail: wolfgang.muellges@mail.uni-wuerzburg.de
Url: http://www.neurologie.uni-wuerzburg.de/

Wissenschaftliche Mitglieder:

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   Privatdozenten:

   Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
Der Schwerpunkt beschäftigt sich mit pathophysiologischen Grundlagen, erweiterten diagnostischen Möglichkeiten und innovativen Therapiekonzepten beim Schlaganfall. Darüber hinaus stellt die Weiterentwicklung der Untersuchungsmethoden von ZNS-Erkrankungen mittels Ultraschall einen wichtigen Aspekt dar. In einem interdisziplinären Projekt wurden die kurz- und langfristigen kognitiven Veränderungen nach Koronarchirurgie untersucht unter besonderer Berücksichtigung der Einflussfaktoren dopplersonographisch detektierbarer intraoperativer Mikroembolien, intraoperativer Sauerstoffversorgung des Gehirns und des Grinnungsstatus.

Andere Projekte setzten sich mit der B-Bild-Sonographie zerebraler Tumoren und der Bedeutung der Ventrikelweite bei Multipler Sklerose auseinander. Mittels kontrastverstärkter transkranieller Duplexsonographie wurde erstmals die Bestimmung einer intrakraniellen arteriovenösen Transitzeit im Kapillarbereich methodisch entwickelt und mit klinischen Daten korreliert.

Dazu gehören duplexsonographisches Monitoring während Fibrinolyse von Hirnarterienverschlüssen und die PerfusionsCT in der Festlegung eines günstigen Zeitpunkts für eine Entlastungskraniektomie bei akutem Hirninfarkt. Die Bedeutung von Punktmutationen mit prothrombotischer Auswirkung wurde in einem Kollektiv jugendlicher Schlaganfallpatienten erarbeitet.

Erste Untersuchungen befassen sich mit den Mechanismen der Destabilisierung von Karotisplaques. Höhergradige (>70%) Stenosen der Arteria carotis interna (ACI) weisen insgesamt ein erhöhtes zerebralen Schlaganfallrisiko auf. In einem von den Arbeitsgruppen Stoll/Siebler in Düsseldorf initiierten und in Würzburg fortgeführten interdisziplinären Forschungsverbund ist es gelungen, die besondere Bedeutung von Entzündungsreaktionen in der Gefäßwand für die Plaquedestabilisierung zu belegen. Die Quantifizierung der Immunantwort ergab einen signifikanten Zusammenhang zwischen Symptomatologie und Ausmaß der Wandinfiltration durch T-Zellen und Makrophagen. Makrophagen sind eine wichtige Quelle von Tissue-Faktor (TF), der über die Bindung an aktivierten Gerinnungsfaktor VII die Bildung von Thromben induziert. Wir konnten TF im Bereich des fibrösen Anteils von Karotisplaques bis hin zur Lumenoberfläche immunzytochemisch an Thrombendarterektomiematerial nachweisen. Dabei korrelierte das Ausmaß der Expression von TF in der Gefäßwand von Karotisstenosen mit dem zuvorigen Auftreten von TIAs und Mikroembolien. Diese Untersuchungen weisen den Weg zur Entwicklung nicht-operativer Therapiestrategien von extrakraniellen Gefäßprozessen in der Phase der Instabilität.

Ergebnisse:
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Auszeichnungen und Preise:
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Ausstattung:
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