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Drittmittelprojekt

Titel:
Hirnelektrische Hypofrontalität bei schizophrenen Patienten und ihre Bedeutung für die Auswahl der neuroleptischen Medikation

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Schizophrene Erkrankungen gehen häufig mit einem Funktionsdefizit frontaler Hirnareale einher (Konzept der Hypofrontalitat; Ingvar & Franzen, 1974), wobei insbesondere Hinweise auf eine verringerte Funktion des anterioren cingulären Cortex (ACC) bestehen. In einer retrospektiven Untersuchung wurde mittels MR-Spektroskopie gezeigt, dass atypische, nicht jedoch typische Neuroleptika zu einer Verbesserung der Funktion des ACC führen. Als elektrophysiologisches Maß für die Aktivität des ACC hat sich die Nogo-Anteriorisierung (NGA) bewährt, die im Gruppenmittel bei schizophrenen Patienten verringert ist (Fallgatter & Müller, 2001).
Im vorliegenden Projekt wird nun an 80 Patienten mit endogenen Psychosen prospektiv die Wirkung atypischer und typischer Neuroleptika auf die Funktion des ACC untersucht, wobei insbesondere überprüft werden soll, ob die intiale NGA einen Prädiktor für den Therapieerfolg mit typischen bzw. atypischen Neuroleptika darstellt.

Schlagworte:
    Schizophrene Erkrankungen
    Hypofrontalität
    Nogo-Anteriorisierung (NGA)
    Anteriorer cingulärer Cortex (ACC)
    Neuroleptika

Laufzeit: von 02.2002 bis 02.2004

Förderinstitution:
DFG ,Genehmigungsdatum: 14.12.2001