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Forschungsschwerpunkt:  

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Füchsleinstr. 15, 97080 Würzburg
Mail: boening@mail.uni-wuerzburg.de
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Wissenschaftliche Mitglieder:

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   Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
Im Rahmen eines BMBF-Förderschwerpunkts Sucht wurde der Interdiziplinäre Würzburger Suchtforschungsverbund ("Neuro- und verhaltensbiologische Grundlagen zu Alkoholabhängigkeit und Alkohol (Drogen-)verlangen bei biologischen Risikogruppen und deren Bedeutung für rückfallprophylaktische Interventionsstrategien") zwischen dem 01.01.1996 und dem 31.05.2001 mit zwei klinischen und vier grundlagenwissenschaftlichen Projekten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (Forschungsvorhaben: 01EB9803/3) mit einem Etat von 4,9 Mill. DM gefördert. Koordinator des Verbunds ist Prof. Dr. Jobst Böning, Leiter des Funktionsbereichs Klinische Suchtmedizin.
Folgende Projekte wurden unter dem Dach des BMBF-Suchtforschungsverbunds durchgeführt: 1) Pathophysiologische Funktion der NO-Synthase bei Alkoholkranken und ihre mögliche Bedeutung für das Trinkverhalten (Projektleiter: M. Gerlach); 2) Wirkung von NMDA-Rezeptor-Antagonisten auf die Ethanol-induzierte Überexpression von Untereinheiten des NMDA-Rezeptors (Projektleiter: J. Kornhuber); 3) Manifestation Ethanol-vermittelter molekularer Defekte (Projektleiter: M. E. Götz); 4) Neuroadaptive Mechanismen monoaminerger Systeme bei Alkoholabhängigkeit: Serotonin-Transporter und assoziierte monaminerge Gene (Projektleiter: K.-P. Lesch); 5) Klinisch-neurobiologische Mehrebenenanalyse und neurophysiologische Äquivalente des ?Craving? bei biologisch diskriminierten Untergruppen von Alkoholabhängigen im Längsschnitt (Projektleiter: G. A. Wiesbeck); 6) Evaluierung verlaufs- und zustandabhängiger Veränderungen peripherer neurobiologischer Variablen im intra-individuellen Längsschnitt bei chronisch Alkoholkranken (Projektleiter: N. Wodarz)

Ergebnisse:
Aus dem Verbund sind bisher annähernd 100 Publikation in internationalen ?peer-review?-journals sowie mehrere Suchtsymposien auf internationalen Kongressen hervorgegangen. Darüber hinaus kam es zu dauerhaften wissenschaftlichen Annäherungen an internationale Kooperationspartner in den USA, Japan, Israel und in Europa.