Forschungsschwerpunkt: |
Institut für Röntgendiagnostik
Josef-Schneider-Str. 2, 97080 Würzburg Mail: hahn@roentgen.uni-wuerzburg.de Url: |
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Wissenschaftliche Mitarbeiter:
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Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
1. Der Ultraschall ist das am weitesten verbreitete bildgebende Verfahren und steht grundsätzlich am Anfang der Diagnostik. Als jeder Zeit verfügbare Methode, nicht invasiv, ohne Anwendung von ionisierenden Strahlen, ist er seit 20 Jahren etabliert.
Die Installation sehr schneller Rechner in die Ultraschallgeräte hat die Entwicklung einer Vielzahl neuer software Programme ermöglicht. Hierdurch als auch durch neue Schallkopftechnologien ergeben sich neue Möglichkeiten der Diagnostik.
Ziel der Forschung war die Evaluierung der klinischen Anwendung der neuen Technologien wie "erweiterte Bildformate", "3D", "harmonic imaging", "multi-D-array".
2. Kontrastmittel für die Ultraschalldiagnostik sind seit vielen Jahren in der Echo-kardiographie im Einsatz. Erst mit der Einführung von Mikrobläßchen, die stabil die Lungenstrombahn passieren, ergeben sich weitere Anwendungsbereiche für diese Signalverstärker, insbesondere die Detektion und Charakterisierung fokaler Veränderungen parenchymatöser Organe wie Leber und Niere.
Ergebnisse:
A. "Erweiterte Bildformate" mit einer Größe bis zu 60 cm verbessern die Dokumentation und das Vermessen pathologischer Befunde. Ein neues diagnostisches Verfahren stellen sie weder als B-Bild noch als Farbduplex-Bild dar.
B. "3D"-Datenblöcke erlauben die Darstellung path. Befunde wie Tumoren des Mund-bodens, Lymphknotenmetastasen der Halsregion, Lebermetastasen, Stenosen der hirn-versorgenden Arterien u.a. in variabler Schichtebene, vergleichbar der Dokumentation im CT und MR, was den Bezug der Befunde zur Umgebung eindeutiger zeigt, als auch die Verlaufsbeurteilungen bei unterschiedlichen Untersuchungsmodalitäten verbessert.
C. "Harmonic imaging" ist in zwei Versionen in den Ultraschallgeräten verfügbar, einmal zur Verbesserung der Gewebediagnostik, zum anderen zur Anwendung der Ultra-schallkontrastmittel. Durch die Anhebung der Kontraste ist harmonic imaging für eine bessere Gewebedifferenzierung in der täglichen Routine der Ultraschalldiagnostik eta-bliert.
D. "Multi-D-Schallköpfe" zeichnen sich durch eine längere Fokuszone und damit durch eine bessere Auflösung über eine größere Abbilddungstiefe aus. Für die hochfrequen-ten, zur Beurteilung relativ oberflächlicher Strukturen verwendeten Schallköpfe ergibt
sich hieraus die Möglichkeit z.B. die Vaskularisation des Nagelbettes oder der Finger-gelenke zu beurteilen. In der Stadieneinteilung der rheumatoiden Arthritis und in der Diagnostik des M. Raynaud ist der Einsatz dieses Verfahrens tägliche Routine.
E. Schwerpunkt der Forschung mit Ultraschallkontrastmitteln ist die Detektion und Cha- rakterisierung von Lebertumoren. In der Detektion ist der Ultraschall bei Patienten, die im Ultraschall gut untersuchbar sind, dem CT und MR gleich zu setzen. Die Definition der Lebertumoren in benigne oder maligne wird an Hand ihrer Kontrastmittelauf-nahme und -abgabe versucht. Hierzu liegen erste gute Ergebnisse vor. Weitere Erfah-rungen mit größeren Patientenzahlen sind jedoch notwendig, um dem CT und MR vergleichbare Resultate zu erzielen.
Links:
Literatur