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Forschungsschwerpunkt:  

Institut für Röntgendiagnostik
Josef-Schneider-Str.2, 97080 Würzburg
Mail: I-radiologie@roentgen.uni-wuerzburg.de
Url: http://www.uni-wuerzburg.de/radiologie

Wissenschaftliche Mitglieder:

   Professoren:

   Privatdozenten:

   Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
Die Kernspintomographie - oder Magnetresonanztomographie - bietet die
einzigartige Möglichkeit, nichtinvasiv und ohne Anwendung ionisierender
Strahlung Aufnahmen aller Körperregionen anzufertigen. Hierbei werden
nicht nur Anatomie und Morphologie dargestellt, sondern es gelingen auch
Angiographien und eine metabolische Bildgebung. Ziel des
Forschungsschwerpunkt ist es, eine nichtinvasive Diagnostik aller
Gefäßregionen einschließlich der Koronararterien zu ermöglichen. Im
Bereich der Herzdiagnostik werden die Untersuchung von myokardialer
Funktion und Perfusion sowie die Infarktdiagnostik weiterentwickelt.
Des Weiteren werden mit der Phosphor-Spektroskopie der kardiale
Energiestoffwechsel und mit der Natrium-Bildgebung die zelluläre
Ionen-Homöostase untersucht. Der Forschungsschwerpunkt ist in drei
Projekte aufgeteilt: (1) Angiographie mit magn. Kernresonanz - Methodische
Entwicklung und klinische Anwendung, (2) Untersuchungen zur Wertigkeit der
MR-spektroskopischen Bildgebung des Herzens bei der Diagostik der
Myokardvitalität, (3) MR-Untersuchung der Anatomie, Funktion und Perfusion
des menschlichen Herzens.

Ergebnisse:
Die MR-Angiographie peripherer sowie thorakaler und abdomineller Gefäße
wurde in der klinischen Routine etabliert und kann die diagnostische
digitale Subtraktionsangiographie weitgehend ersetzen. Die nicht-invasive
Darstellung der Koronararterien hat große Fortschritte gemacht, die
Ergebnisse reichen allerdings für einen alleinigen Einsatz zur Diagnostik
der Koronargefässe noch nicht aus. Mit der kardialen MRT können Funktion,
Perfusion und Vitalität in einem Untersuchungsgang beurteilt werden. Die
metabolische Bildgebung mittels Phosphor-Spektroskopie und
Natrium-Bildgebung konnte am Menschen etabliert werden und wird derzeit
in klinischen Studien eingesetzt.