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Forschungsschwerpunkt:  

Institut für Sportwissenschaft
Judenbühlweg 11, 90768 Wuerzburg
Mail: uwe.freimuth@mail.uni-wuerzburg.de
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Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
Trainierbarkeit allgemeiner Leistungsvoraussetzungen als Grundlage der speziellen Leistungsfähigkeit, dargestellt am leichtathletischen Mehrkampf in Baden Würtemberg und Bayern

Ergebnisse:
Die veränderten sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen in den 90ziger Jahren haben zwar zu Veränderungen der Struktur im Sport geführt, jedoch bleibt der Sport ein wesentliches Mittel, gesellschaftliche Anforderungen zu erfüllen. Veränderungen im Bedingungsgefüge der Vereine gab es lediglich in den neune Bundesländern.
Der Einfluss von Kommunikationsträger auf Kinder und Jugendliche hat weiter zugenommen, z.B. haben 94,74% der Befragten bereits einen Computer zu Hause. Das Zeit- und Hobbyverhalten der Kinder und Jugendlichen hat sich geändert. Die Prioritäten haben sich verlagert und sind spezifischer geworden.
Der Schulsport in Deutschland hat weiter an Bedeutung in der schulischen Ausbildung verloren. Dadurch hat sich nicht nur der allgemeine Gesundheitszustand unserer Kinder verschlechtert (auch falsche Ernährung),
sondern das Auffinden von Talenten hat sich weiter erschwert.
Der Einfluss von Bezugsgruppen auf die Entwicklung sportlicher Leistungen ist unbestritten. Es konnte keine erhöhte Einflussnahme und damit negative Entwicklung festgestellt werden. Hier spielen weiterhin soziale und familiäre Verhältnisse eine entscheidene Rolle.
Der Zeitumfang der Trainer und Übungsleiter ist im Wesentlichen gleich geblieben. Für eine solide Grundausbildung steht immer noch ausreichend Zeit zur Verfügung, jedoch ist auf Grund des Rückgangs des Ehrenamtes eine veränderte Betreuungsrelation zu verzeichnen, d.h. Trainer und Übunsleiter haben oft keine Zeit für eine spezielle Ausbildung älterer Sportler oder Sportlerinnen.
Der Einfluss von Fun- oder Trendsportarten ist unübersehbar. Dennoch konnte festgestellt werden, dass der Trend- oder Funsport von jüngeren Athleten eher zurückhaltend betrachtet werden. Die meisten befragten Sportlerinnen und Sportler betreiben eine traditionelle Zweitsportart, wie Fussball, Turnen, Volleyball oder Tanz.
Als Resümee ist festzuhalten, dass sich die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Leistungssport speziell in den 90ziger Jahren verändert hat. Dabei hat sich das Verhältnis von "pro und contra" mehr in Richtung contra entwickelt. Dennoch hat der Leistungssport weiterhin eine große Chance in unserer Gesellschaft.