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Drittmittelprojekt

Titel:
Simulationsstudie zu GPRS (General Packet Radio Service)

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Die Einführung des mobilen Datendienstes GPRS (General Packet
Radio Service) als Erweiterung des existierenden GSM Netzes
erfordert neue Paradigmen zur Planung und Dimensionierung des
Mobilfunknetzes. Im GSM Netz, das einzig für Sprachtelefonie
genutzt wurde, konnte die Anzahl der Frequenzen an einer
Basisstation, die erforderlich ist, um eine bestimmte
Blockierwahrscheinlichkeit einzuhalten, mit der Erlang-B Formel
berechnet werden. Für Datennutzer, wie z.B. einen Internetsurfer,
ist jedoch nicht mehr die Blockierwahrscheinlichkeit das
entscheidende Kriterium sondern die Zeit, die benötigt wird, um
eine Internetseite zu übertragen. Dazu wird zunächst ein Modell
definiert, um stochastisch zu charakterisieren, wie sich ein
Internetnutzer verhält und welche Seiten er betrachtet. Aus diesem
Quellmodell wird dann ein Verkehrsgenerator erstellt, der in der
Simulation einer GPRS Basisstation genutzt wird, um zu
untersuchen, welche Qualität der Internetzugang über GPRS bietet.
Die Durchführung dieser Simulation für verschiedene
Frequenzanzahlen erlaubt es festzustellen, wie viele Frequenzen
benötigt werden, um eine bestimmte Internetzugangsqualität für GPRS
einzuhalten.

Schlagworte:
    Mobilfunk
    GPRS
    Funktnetzplanung
    Verkehrsmodellierung
    Leistungsbewertung

Laufzeit: von 09.1999 bis 03.2000

Förderinstitution:
Wirtschaftsunternehmen ( Libertel, jetzt Vodafone Netherlands )