Forschungsschwerpunkt: |
C 3-Professur f. Informatik (Seipel)
Am Hubland, 97074 Würzburg Mail: seipel@informatik.uni-wuerzburg.de Url: http://www1.informatik.uni-wuerzburg.de/databases/dblp.html |
Wissenschaftliche Mitglieder:
Professoren:
Sonstige beteiligte Personen und Organisationen:
Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
Deduktive Datenbanken benutzen Konzepte der Logikprogrammierung
für mächtige, deklarative Anfragesprachen und zur Verwaltung
von Wissen.
Dieses Wissen liegt in Form von einfachen Fakten - welche den
Tuplen in relationalen Datenbanken entsprechen - oder
allgemeinen Regeln zur Deduktion von neuem Wissen vor.
Die Regeln stellen eine wesentliche Erweiterung der
Anfragen und Sichten (Views) aus der relationalen
Datenbankanfragesprache SQL dar,
und man kann auch komplexe Integritätsbedingungen mit Regeln
leichter formulieren.
Neue Anwendungsfelder für Wissensbanken erfordern die
Behandlung von unsicherem und unvollständigem Wissen.
In disjunktiven deduktiven Datenbanken kann man z.B.
Wissen in Form von Fakten und Regeln mit disjunktiven
Konklusionen repräsentieren.
Dafür werden im Projekt DisLog Semantiken und
Deduktionstechniken entwickelt, theoretisch untersucht
und implementiert.
Ergebnisse:
J. Minker, D. Seipel: Disjunctive Logic Programming:
A Survey and Assessment. Essays in Honour of Robert A. Kowalski,
Part I, Springer, LNAI 2407, 2002.
M. Hopfner, D. Seipel:
Reasoning about Rules in Deductive Databases.
Proc. 17th Workshop on Logic Programming (WLP'2002), 2002.
D. Seipel:
Using Clausal Deductive Databases for Defining Semantics
in Disjunctive Deductive Databases.
Annals of Mathematics and Artificial Intelligence, vol. 33,
Kluwer Academic Publishers, 2001, pp. 347-378.
D. Seipel:
Clausal Deductive Databases and a General Framework
for Semantics in Disjunctive Deductive Databases.
Proc. of the International Symposium on Foundations of
Information and Knowledge Systems (FoIKS'2000),
Springer, LNCS 1762, 2000, pp. 241-259.