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Drittmittelprojekt

Titel:
Mechanismen der Ochratoxin A induzierten Kanzerogenität als Basis für eine verbesserte Risikobewertung

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Das Mykotoxin Ochratoxin A ist stark nierentoxisch und erzeugt in Nagetieren Nierentumore. Die Mechanismen der Auslösung von Nierentumoren ist nicht bekannt; experimentelle Daten unterstützen sowohl gentoxische als auch nicht-gentoxische Wirkmechanismen. Die Mechanismen der Wirkungen sind jedoch für die Bewertung der menschlichen Belastung durch Ochratoxin A und eine begründbare Festlegung von Grenzwerten sehr wichtig.
Die Rolle gentoxischer Mechanismen in der Kanzerogenität von Ochratoxin A soll im Projekt durch Bestimmung der Bindung von 14C-markiertem Ochratoxin A an DNA in der Rattenniere bestimmt werden. Zur Bestimmung des Ausmaßes der DNA-Bindung soll ein hochempfindliches und spezifisches Verfahren, Linearbeschleuniger-Massenspektrometrie eingesetzt werden. Dieses Verfahren ist viel empfindlicher als bisher zur Untersuchung der DNA-Bindung von Ochratoxin A eingesetzte Methoden. Die erhaltenen Daten sollen die Hypothese der DNA-Bindung von Ochratoxin A in der Rattenniere als Mechanismus der Nierenkanzerogenese bestätigen oder zurückweisen. Durch die erwarteten Ergebnisse wird ein bedeutender Beitrag zur Bewertung der Kontamination von Lebensmitteln durch Ochratoxin A geleistet.

Schlagworte:
    Ochratoxin A
    Nierentumoren
    Risikobewertung

Laufzeit: von 10.2001 bis 09.2004

Förderinstitution:
EU