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Drittmittelprojekt

Titel:
Alternative Testmethoden zur Prüfung auf chronische Toxizität

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Kurzbeschreibung:
Die neue Chemikalienpolitik der Europäischen Union sieht vor, daß eine große Anzahl von Chemikalien hinsichtlich ihrer Unbedenklichkeit geprüft werden müssen. Neben einem enormen Kosten- und Zeitaufwand führt diese Neuregelung unweigerlich zu einem massiven Anstieg von Tierversuchen. Hinsichtlich der Prüfung auf chronische Toxizität existieren derzeit keine sinnvollen Alternativen zum Tierversuch. Gründe hierfür sind v.a., daß das häufig für die Toxizität einer Verbindung verantwortliche Zusammenspiel komplexer Vorgänge im Organismus in Zellkultur nur ungenügend nachgestellt werden kann und Testergebnisse daher keine Grundlage für eine wissenschaftlich fundierte Riskobewertung darstellen. Trotz dieser Einschränkungen gilt der Entwicklung alternativer Testmethoden aufgrund des öffentlichen Drucks höchste Priorität.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen neue Ansätze zur Prüfung auf chronische Toxizität durch Integration empfindlicher Endpunkte evaluiert werden. Als Model dienen nephrotoxische Substanzen, deren Toxikokinetik und nierenschädigende Wirkung im Tier gut charakterisiert ist.

Schlagworte:
    in vitro-Methoden
    Zellkultur
    chronische Toxizität
    Nephrotoxizität

Laufzeit: von 01.2005 bis 12.2007

Förderinstitution:
Wirtschaftsunternehmen ( RCC, Itingen, CH )