Titel:
Bedeutung endogen gebildeten 4-Hydroxy-2-nonenals für die Kanzerogenese: Nachweis von DNA-Addukten in Tier und Mensch; Präventivmaßnahmen.
Projektleitung an der Universität Würzburg:
Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:
Kurzbeschreibung:
4-Hydroxy-2-nonenal (HNE) wird als Hauptprodukt der Lipidperoxidation ständig endogen gebildet, ist
gentoxisch, mutagen und bildet promutagene DNA-Addukte, die zur Krebsentstehung führen können. Entzündungen, Ischämien und andere Vorgänge sowie Ernährung, die wenig antioxidative Bestandteile enthält, z.B. antioxidative Vitamine, führen zu erhöhter Lipidperoxidation, erhöhter DNA-Addukten Bildung und höherem Krebsrisiko. Ziel des Forschungsantrags sollte es sein, DNA-Adduktspiegel des HNE als Krebsrisikomarker in menschlichen, tierischen Geweben und Zellkulkturen mit einer Nachweisempfindlichkeit von 2 Addukten pro 109 Nukleotiden in Abhängigkeit von Induktoren der Lipidperoxidation, von speziellen Nahrungsinhaltsstoffen, von Antioxidantien, vom Selengehalt und von entzündlichen Vorgängen zu messen.
Schlagworte:
HNE-DNA-Addukte
Lipidperoxidation
Krebs
Chemoprävention
Laufzeit: von 08.2000 bis 10.2002
Förderinstitution:
Sonstige Stiftung ( Deutsche Krebshilfe )
Vorläuferprojekt:
Eder-Deutsche Krebshilfe 10-1242-ED I HNE-DNA-Addukte Präventivmaßnahmen
Publikationen: