Forschungsschwerpunkt: |
Lehrstuhl für Immunologie
Versbacher Str. 7, 97078 Würzburg Mail: huenig@vim.uni-wuerzburg.de Url: http://www.uni-wuerzburg.de/virologie |
Wissenschaftliche Mitglieder:
Professoren:
Privatdozenten:
Wissenschaftliche Mitarbeiter:
Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
Die Arbeitsgruppen des Lehrstuhl für Immunologie beschäftigen sich vor allem mit zellständigen Rezeptoren und ihren Liganden sowie den nachgeschalteten Signaltransduktionsmolekülen, die die Immunantwort regulieren. Die Forschungsprojekte zur physiologischen und pathologisch fehlgesteuerten Reifung und Aktivierung des Immunsystems werden durch die Autoimmundiagnostik (Leiter: Dr. T. Kerkau) für Patienten des Klinikums ergänzt.
Regulation der B-Zelldifferenzierung
(Prof. Dr. A. Schimpl, Dr. I. Berberich, Dr. L. Nitschke):
Die positive und negative Regulation der Antigenrezeptor-induzierten B-Zellaktivierung durch kostimulatorische bzw. inhibitorische Rezeptoren wird im Tiermodell der Maus auf dem Niveau der Genregulation bis hin zur Rezirkulation im intakten Organismus studiert.
Regulation der T-Zellhomöostase durch Interleukin-2
(Prof. Dr. A. Schimpl, Prof. Dr. T. Hünig):
Ausgehend von dem überraschenden Befund, dass der "T-Zellwachstumsfaktor? IL-2 in vivo für die Kontrolle pathologischer Immunantworten benötigt wird, werden die zugrunde liegenden Regulationsmechanismen der T-Zellhomöostase bearbeitet. Von zentraler Bedeutung sind dabei sog. "regulatorische" T-Zellen, die IL-2 zum Überleben benötigen.
T-Zellreifung und Selektion
(Dr. U. Bommhardt, Prof. Dr. H. Reichardt, Prof. Dr. T. Hünig):
In den Modellsystemen der Maus und der Ratte untersuchen die Arbeitsgruppen die Mechanismen, die die Selektion und funktionelle Reifung von Vorläuferzellen zur CD4 und CD8 T-Zellen steuern. Besonderes Interesse gilt dabei den Notch und PKB-Signalwegen.
Transgene Ratten
(Prof. Dr. H. Reichardt):
Die von der VW-Stiftung eingerichtete Nachwuchsgruppe baut transgene Rattenmodelle für die Analyse der Lymphozytendifferenzierung in dieser Spezies auf.
Spezifität von T-Zell- und NK-Zellrezeptoren
(Prof. Dr. T. Herrmann, Dr. T. Hanke, Prof. Dr. T. Hünig):
T-Zellen und NK-Zellen erkennen körpereigene MHC-Moleküle, im ersteren Falle komplexiert mit antigenen Peptiden. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit Feinspezifität und biologischer Auswirkung dieser Erkennung.
Immunologische Kontrolle der Toxoplasmose
(Prof. Dr. T. Herrmann):
In einem Modell der Transmission von T.gondii in der Ratte werden immunologische Faktoren untersucht, die die perinatale Übertragung des Erregers beeinflussen.
Kostimulation von T-Lymphozyten
(Prof. Dr. T. Hünig, Dr. K. Dennehy, Dr. Fred Lühder, Dr. T. Kerkau):
Die Gruppe bearbeitet einen neuen Zugang zur Aktivierung von T-Lymphozyten über den kostimulatorischen Rezeptor CD28, der die Antigenerkennung durch den Antigenrezeptor der Zellen umgeht.
Transgene Modelle für Autoimmunität im Nervensystem
(Prof. Dr. A. Schimpl, Prof. Dr. T. Hünig, Dr. L. Nitschke):
Um ein immunologisch gut definiertes Modellsystem für die Initiierung, Aufrechterhaltung und Terminierung von Autoimmunreaktionen im Nervensystem zu etablieren, wird ein Modellantigen (Ovalbumin) ektopisch in Mäusen exprimiert.
Ergebnisse:
siehe Einzelprojekte
Ausstattung:
Das Institut verfügt über alle Einrichtungen für die Durchführung von zellulären und molekularen immunologischen Untersuchungen in Zellkultur und im Tiermodell. Das diagnostische Labor versorgt das Universitätsklinikum mit Analysen zur Autoimmundiagnostik, das Zellsortierlabor wird von den Arbeitsgruppen des Instituts sowie von anderen wissenschaftlichen Einrichtungen der biologischen und medizinischen Fakultäten benutzt.