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Drittmittelprojekt

Titel:
Molekulare und immunologische Aspekte zur Prävention von Masernvirus-InfektionenMolekulare und immunologische Aspekte zur Prävention von Masernvirus-Infektionen

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Die mit den akuten Masern assozierten Morbiditäts- und Mortalitätsraten sind weltweit, insbesondere jedoch in Entwicklungsländern, konstant sehr hoch. Zusätzlich implizierte das Wiederauftreten von Masernepidemien in Industrienationen mit hoher Durchimpfungsrate, daß der derzeitige Impfstoff sowie dessen Implementation möglicherweise keine ausreichende, lebenslange protecktive Immunität induziert. Deshalb erscheinen die Entwicklung verbesserter präventiver Impfstoffe und ein besseres Verständnis der für die Induktion einer protektiven Immunität notwendigen immunologischen Parameter als besonders wichtig. So wird innerhalb dieses Projektes die Effizienz von mittels Salmonella-Vektoren exprimierter Masern N, F und H Gene in Challenge Experimenten in Mäusen und Baumwollratten analysiert. Insbesondere wird die Effizienz dieser Rekombinanten in Gegenwart maternaler Antikörper bestimmt. Ein zweiter Aspekt widmet sich der Bedeutung von dendritischen Zellen, die als professionelle antigen-präsentierende Zellen wahrscheinlich eine zentrale Bedeutung für die Induktion der MV-spezischen Immunreaktion haben. Schwerpunkt der Untersuchungen ist es, die differentielle Interaktion von Masernvirus-Wildtyp und ?Impfstämmen mit diesen Zellen zu untersuchen.

Schlagworte:
    Masernvirus
    Immunaktivierung
    rekombinante Impfstoffe
    maternale Antikörper
    dendritische Zellen
    Immunsuppression

Laufzeit: von 04.1997 bis 06.2000

Förderinstitution:
Bund

Publikationen: