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Drittmittelprojekt

Titel:
Änderungssensitivität und Responsivität von Patientenfragebögen in der Rehabilitation (Projekt A-7)

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:


Hintergrund

In der Rehabilitation werden im Rahmen evaluativer Studien häufig Patientenfragebögen zu mehreren Messzeitpunkten eingesetzt, um auf der Grundlage von Prä-Post-Differenzen die Effekte von Rehabilitationsmaßnahmen aus Patientensicht zu erfassen. Dies kann nur gelingen, wenn die verwendeten Skalen in der Lage sind, Veränderungen über die Zeit abzubilden, d. h. wenn es sich um änderungssensitive bzw. responsive Instrumente handelt.



Ziele und Fragestellungen

Ziel des Projekts ist es, Änderungssensitivität/Responsivität für die in der deutschsprachigen Rehabilitationsforschung verbreitetsten generischen Patientenfragebögen SF-36 bzw. SF-12 und IRES zu ermitteln; zusätzlich werden SCL-90-R-Skalen (insb. Ängstlichkeit, Depressivität, Somatisierung) betrachtet. Die vergleichende Aufbereitung der entsprechenden Kennwerte informiert darüber, welche Skalen dieser Messinstrumente am besten in der Lage sind, etwaige Effekte von Rehabilitationsmaßnahmen auch sichtbar zu machen. In einer ersten, kürzeren Projektphase werden Daten aus Forschungsprojekten der ersten Förderphase reanalysiert (RFB-Projekte; Tracerprojekte aus anderen Forschungsverbünden). In einer zweiten, längeren Projektphase wird ein prospektives Studiendesign zur kritischen und methodisch einheitlichen Ermittlung von Änderungssensitivität/Responsivität bei Rehabilitanden aus den Indikationsbereichen Orthopädie/Rheumatologie und Kardiologie verwirklicht.



Studiendesign

Im prospektiven Studienteil wird ein Eingruppen-Design unter Vorschaltung einer interventionsfreien Baseline-Phase durchgeführt (t0: 3-4 Wochen vor Reha-Beginn, t1: Reha-Beginn, t2: Reha-Ende, t3: 3 Monate nach Reha-Ende). Dieses Design ermöglicht, die Veränderungen der Fragebogenwerte t1-t2 bzw. t1-t3 mit Intervention zu relativieren an den Veränderungen der Fragebogenwerte t0-t1 ohne Intervention. Pro Indikation werden 470 auswertbare Fälle angestrebt.



Erwartete Ergebnisse

Aussagen zur vergleichenden Änderungssensitivität/Responsivität der genannten Fragebögen bei den erwähnten Indikationen in der Rehabilitation unter Heranziehung verschiedener Kennziffern und Kriterien.

Schlagworte:
    Änderungssensitivität
    SF-36
    IRES
    SCL-90R

Laufzeit: von 01.2002 bis 12.2004

Förderinstitution:
Bund ,Genehmigungsdatum: 11.03.2002

Publikationen:

Links:
RFB-Homepage