Titel:
Strukturelle und funktionelle Kartierung der T-Zellrezeptor-Ligandenbindung:Fortsetzung
Projektleitung an der Universität Würzburg:
Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:
Kurzbeschreibung:
Die Liganden des T Zellantigenrezeptors (TCR) sind Komplexe bestehend aus Peptidantigenen und Klasse I oder II Molekülen des MHC (pMHC) sowie mikrobielle Superantigene. Ihre niedrige Affinität für den TCR verhindert den direkten Nachweis der Bindung an zelloberflächenexprimierte, native TCR. Ein solcher Nachweis kann aber nach Erhöhung der Avidität der Liganden mittels Oligomerisierung erfolgen. Im Projekt soll die Herstellung verschiedener Typen von pMHC Oligomeren für das in einer Reihe von Autoimmunitätsmodellen außerordentlich wichtige MHC Klasse II Molekül RT1Bl (Ratten HLA-DQ Homolog) fortgesetzt werden, um diese dann systematisch in ihrer TCR Bindung zu vergleichen und mit ihnen (auto)antigenspezifische T Zellen direkt analysieren zu können. Weiterhin soll mit der Herstellung von TCR Oligomeren zum direkten Nachweis von zelloberflächenexprimierten pMHC begonnen werden.
Schlagworte:
T-Zellrezeptor
Tetramer
Autoimmunität
Ratte
Laufzeit: von 04.2001 bis 08.2003
Förderinstitution:
DFG
Vorläuferprojekt:
Strukturelle und funktionelle Kartierung der T-Zellrezeptor-Ligandenbindung
Links:
Homepage Herrmann