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Drittmittelprojekt

Titel:
Selektive Infektion von primären Multiplen Myelomzellen durch HM1.24 selektive rekombinante Masernviren

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:

Der Einsatz rekombinanter onkolytischer Masernviren, die HM1.24 als myelomzellspezifisches Zielantigen erkennen, stellt einen attraktiven Therapieansatz für das Multiple Myelom dar. Einer problemlosen klinischen Anwendbarkeit dieser modifizierten Masernviren steht jedoch u.a. die vorbestehende humorale Immunantwort gegen das Masernvirus vieler Patienten mit Multiplem Myelom entgegen. Eine Möglichkeit, die onkolytischen Masernviren vor der masernviruspezifischen Immunantwort zu schützen, ist die Anwendung genetisch modifizierter T-Zellen als Trägerzellen, die mit den Masernviren in vitro latent infiziert werden und Virionen nur in aktiviertem Zustand freisetzen bzw. relevante Mengen an viralen Proteinen auf der Zelloberfläche exprimieren. Zur bedarfsgerechten Aktivierung an Myelomzellen exprimieren die T-Zellen einen CD20 chimärischen Rezeptor, der das entsprechende Antigen auf den Myelomzellen erkennt. Zusätzlich exprimieren diese T-Zellen hohe Level an CXCR4, um ein effizientes Homing in das Knochenmark der Patienten zu gewährleisten.

Laufzeit: von 11.2005 bis 11.2006

Förderinstitution:
Sonstige Stiftung ( Myeloma Foundation ) ,Genehmigungsdatum: 01.11.2005