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Drittmittelprojekt

Titel:
Vergleichende Untersuchungen über die T-Zell-vermittelte Immunität nach Masern und nach Masernlebendimpfungen

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Es gibt zahlreiche Hinweise dafür, dass T-Zellen für die Immunität nach Masern von entscheidender Bedeutung sind. In diesem Forschungsvorhaben sollen deshalb die Frequenz, Spezifität, Lebensdauer und die funktionellen Eigenschaften MV-spezifischer CD8+ und CD4+-Memory-T-Zellen nach natürlicher Infektion und nach Impfung vergleichend untersucht werden. Methodisch soll auf kürzlich entwickelte Technologien zurückgegriffen werden, die eine direkte quantitative Analyse virus-spezifischer T-Zellen ex vivo auf Einzelzellebene ermöglichen (intrazelluläre Zytokin-Färbung, HLA-Tetramere). Es soll die T-Zellvermittelte Immunantwort gegen das gesamte MV sowie gegen einzelne Strukturproteine charakterisiert werden. Insbesondere im Hinblick auf das genetisch heterogene Humansystem bietet die Tetramertechnologie durch den direkten Vergleich von T-Lymphozyten definierter Spezifität entscheidende Vorteile. Durch diese Arbeiten sollen Unterscheidungsmerkmale der T-Zellvermittelten Immunität nach Impfungen und nach natürlich Masern erarbeitet werden. Diese Erkenntnisse können möglicherweise der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer dringend benötigten neuen Masernvakzine darstellen. Außerdem sollen die methodischen Voraussetzungen geschaffen werden, um neue Impfstoffe auf ihre Fähigkeit, Langzeitimmunität zu induzieren, überprüfen zu können.

Schlagworte:
    Masernvirus
    Virusspezifische Immunantwort
    T-Zell-Immunologie
    Zelluläres immunologisches Gedächtnis

Laufzeit: von 05.2002 bis 03.2004

Förderinstitution:
DFG ( Na 391/2-2 ) ,Genehmigungsdatum: 05.11.2001

Publikationen: