Titel:
Lungenfibrose nach Radiojodtherapie des kindlichen Schilddrüsenkarzinoms: Entstehung und funktionelle Auswirkungen.
Projektleitung an der Universität Würzburg:
Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:
Kurzbeschreibung:
Nach der Explosion des Tschernobyl-Reaktors stieg in Weißrußland die Inzidenz von kindlichen Schilddrüsenkarzinomen sprunghaft an. Viele der betroffenen Kinder und Jugendlichen werden nach der Thyreoidektomie in der Klinik für Nuklearmedizin in Würzburg mit Radiojod therapiert. Einige dieser Patienten entwickeln im Verlauf eine Lungenfibrose. Ziel dieser interdisziplinären, longitudinalen Untersuchung ist es festzustellen, welche Patienten gefährdet sind, eine Lungenfibrose zu entwickeln. Weiterhin soll geprüft werden, welche Methoden am besten geeignet sind, eine solche Fibrose frühzeitig zu erkennen und im Verlauf zu verfolgen. Dazu werden neben Lungenfunktionsuntersuchungen auch ergometrische Techniken und Thorax-CT eingesetzt.
Schlagworte:
Schilddrüsenkarzinom
Lungenfibrose
Lungenfunktionsuntersuchung
Ergometrie
Thorax-CT
Laufzeit: von 04.2001 bis 03.2004
Förderinstitution:
Sonstige Stiftung ( Krebshilfe ) ,Genehmigungsdatum: 21.11.2000