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Drittmittelprojekt

Titel:
Die Regulation der TRAIL-Sensitivität in primären und transformierten Keratinozyten

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Plattenepithelkarzinome der Haut sind statistisch betrachtet mit 16% aller neuaufgetretenen Malignome in Deutschland ein wichtiger Morbiditätsfaktor, und Projektionen für die nächsten 10 Jahre gehen von einem weiteren Anstieg aus. Bei der Behandlung metastasierender Plattenepithelkarzinome sind die derzeit bekannten Therapiemodalitäten wie Chemo- oder Strahlentherapie nur unzureichend wirksam. Deshalb sind neue Behandlungsoptionen dringend erforderlich. Apoptoseinduktion von Tumorzellen durch direkte Aktivierung von Todesrezeptoren könnte dazu eine therapeutische Alternative darstellen. Ein kürzlich identifizierter Todesligand, TRAIL wirkt offenbar selektiv auf Tumorzellen, nicht aber auf primäre Zellen. Dabei scheint im Gegensatz zu CD95 oder TNF alpha keine systemische Toxizität nach Gabe von TRAIL aufzutreten. Interessanterweise kann TRAIL in vivo selektiv Tumorzellen abtöten. Erste Untersuchungen im Modellsystem primärer und transformierter Keratinozyten zeigten, daß in vitro Plattenepithelkarzinome eine deutlich höhere Sensitivität als primäre Keratinozyten gegenüber der zytotoxischen Wirkung von TRAIL hatten.

Das Ziel des Projektes ist, die intra- und extrazellulären Mechanismen der TRAIL Resistenz humaner Keratinozyten aufzuklären. Diese Untersuchungen sollen die Grundlage für sich darauf aufbauende Studien zum in vivo Einsatz dieses Todesliganden zur Behandlung des Plattenepithelkarzinoms sein.

Schlagworte:
    TRAIL Empfindlichkeit

Laufzeit: von 03.1999 bis 08.2000

Förderinstitution:
Sonstige private Mittel

Publikationen: