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Drittmittelprojekt

Titel:
Charakterisierung von Autoantikörperen gegen BP180/Typ XVII Kollagen: Korrelation mit dem klinischen Phänotyp blasenbildender Autoimmundermatosen

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Autoantikörper gegen hemidesmosomale Strukturproteine der Haut verursachen subepidermale Blasen. Ein zentrales Protein des Hemidesmosoms ist das 180-kD schwere bullöse Pemphigoid-Antigen (BP180/Kollagen Typ XVII). In vorliegendem Forschungsvorhaben gingen wir der Frage nach, ob die unterschiedliche Spezifität der Autoantikörper jeweils unterschiedliche Krankheitsbilder determiniert. Hierzu stellten wir überlappende rekombinante Formen der immundominanten NC16A-Region der BP180-Ektodomäne her und entwickelten verschiedene ELISA-basierte Nachweisverfahren für Autoantikörper gegen BP180. Die Ergebnisse der Arbeiten zeigten, dass die Bindung von Autoantikörpern an dicht beieinanderliegende, aber distinkte Epitope auf dem BP180-Autoantigen sowie die Zugehörigkeit der Autoantikörper zu bestimmten Immunglobulin-Isotypen und IgG-Subklassen die Ausbildung unterschiedlicher Krankheitsbilder definiert. Hierzu zählen bullöses Pemphigoid, Schwangerschaftspemphigoid (Pemphigoid gestationis), Lichen planus pemphigoides, lineare IgA Dermatose und Schleimhautpemphigoid. Diese Beobachtungen führten zu einer exakteren Klassifizierung subepidermal blasenbildender Autoimmundermatosen, die bei der Erarbeitung neuer differentialtherapeutischer Konzepte für diese Erkrankungen hilfreich sein dürfte.

Schlagworte:
    Typ VII Kollagen
    BP180
    Pemphigoid

Laufzeit: von 05.1999 bis 04.2001

Förderinstitution:
Sonstige öffentliche Mittel ( Wilhelm Sander-Stiftung ) ,Genehmigungsdatum: 25.01.1999

Publikationen: