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Forschungsschwerpunkt:  

Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde
Pleicherwall 2, 979070
Mail: fmz@mail.uni-wuerzburg.de
Url: http://www.fmz.uni-wuerzburg.de

Wissenschaftliche Mitglieder:

   Professoren:

   Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Forschungsschwerpunkte (und Projekte auf Basis der Grundausstattung):
Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte des Lehrstuhls sind Funktions- und Strukturwerkstoffe für Anwendungen in der Mundhöhle, im Hart- und Weichgewebe sowie im Blutkontakt. Anwendungen in der Zahnheilkunde werden in enger Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen der Zahnmedizin der ZMK-Kliniken der Universität Würzburg bearbeitet und in gemeinsame Forschungsprojekte eingebracht. Mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden werden Wechselwirkungsmechanismen zwischen Bestandteilen des biologischen Milieus und Werkstoff-Oberflächen untersucht und die Kausalkette zwischen festkörperphysikalischen Eigenschaften des Werkstoffs und molekularbiologischen Reaktionen von Bestandteilen der extrazellulären Matrix und des Blutes hergestellt.
Werkstoffentwicklungen erfolgen auf der Basis von Calciumphosphaten, die als Knochen-Zemente im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich oder als Wirkstoffträger eingesetzt werden können. Hinzu kommen keramische Werkstoffe, deren magnetische Eigenschaften an die des Gewebes angepasst sind, so dass Bauteile bzw. Implantate im Körpermilieu bei der NMR- Bildgebung nicht zu Artefakten oder Signalverlusten führen. Mit Anpassung an die magnetischen Eigenschaften der Luft entstehen Metalle, deren Erkennbarkeit bei Anwendung in chirurgischen Instrumenten einstellbar ist.

Ergebnisse:
Die Eigenschaften der Grenzschicht (Interface) zwischen Werkstoffoberfläche und Biosystem bestimmen die Reaktionen des Organismus auf Werkstoffe in Implantaten. Beeinflusst wird das Interface von der mechanischen Oberflächenstruktur, der Zusammensetzung der Werkstoffoberfläche, der elektronischen Struktur sowie Reaktionen mit Ladungsträgeraustausch durch die Grenzschicht.

Es wurden die Abbindeeigenschaften von Hydroxylapatit-Zement anwendungsgerecht verbessert und Pulvermischungen hergestellt, die reproduzierbar abbinden und die im Kiefer- Gesichtsbereich die erforderliche Festigkeit aufweist.

Ausstattung:
Oberflächenmodifikation
PVD Anlage mit Lichtbogenverdampfer und HF - und DC - Sputterquellen

Oberflächencharakterisierung
Rasterkraftmikroskop (AFM)
Raman-Spektrometer
Rasterelektronenmikroskop (REM) mit SE-, BSE- und EDX-Detektor
UV-Vis - und FT-IR-Spektrometer
Röntgendiffraktometer mit Flachwinkeleinstrahlung
Zeta-Potential-Messeinheit

Elektrochemische Charakterisierung
Impendanzspektrometer- und Korrosionsmessplatz
Mechanische Werkstoffprüfung
Statische und dynamische Universal-Werkstoffprüfmaschinen

Biologische und biochemische Charakterisierung
Zellkultur-Laboreinheit
PCR - Analytik
ELISA-Messplatz einschliess
lich UV-Vis Spektrometer
Adsorptionsmessplatz mit Beta-Spektrometer
Zell-Zähler und Partikelgrössen - Messsystem

Chemisch-präparative Arbeiten
Laboreinheit
Sinteröfen
Trocken- und Inertgaskammer

Tierversuchsanlage
OP-Einheit
Tierhaltung für Kleinnager
Histologie-Laboreinheit