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Drittmittelprojekt

Titel:
Das Benediktinerkloster St. Stephan im Mittelalter

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Das Benediktinerkloster St. Stephan in Würzburg wurde um 1014 (?) als Chorherrenstift gegründet und 1057 (?) in ein Benediktinerkloster umgewandelt. Nach der Aufhebung wurde die ehemalige Klosterkirche zur ersten evangelischen Pfarrkirche in Würzburg. 1945 wurden bis auf wenige Ausnahmen sämtliche romanischen und barocken Klosterbauten zerstört. Was uns heute vom mittelalterlichen Kloster St. Stephan bleibt, sind seine reichen Quellen. Urkunden, Akten und Handschriften im Würzburger Staatsarchiv, der Universitätsbibliothek und anderen Archiven künden von Privilegien, Schenkungen und dem Verhältnis zu
geistlichen und weltlichen Mächten. Papst-, Königs- und Privaturkunden auch einige von den Mönchen angelegte Fälschungen - umfaßte das Archiv des Klosters im Original und in Kopialbüchern. Zins- und Lehenbücher, Urbare und Rechnungsbücher gestatten einen tiefen Blick auf die wirtschaftlichen Grundlagen. Teile der mittelalterlichen Handschriften St. Stephans sind in der Universitätsbibliothek noch erhalten. Gemeinsam mit Studenten soll die mittelalterliche Überlieferung gesichtet und untersucht werden. Im Anschluß soll daraus eine Ausstellung organisiert werden. Die wichtigsten Stücke werden präsentiert und kommentiert. Dies dient sowohl dem Einüben des Umgangs mit mittelalterlichen Originalquellen als auch der Förderung grundlegender Fähigkeiten, wissenschaftlich erarbeitete Inhalte öffentlichkeitsnak und verständlich zu vermitteln.

Schlagworte:
    Benediktinerkloster - Ausstellung

Laufzeit: von 11.2003 bis 05.2004

Förderinstitution:
Sonstige öffentliche Mittel ( Regierung von Unterfranken )