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Drittmittelprojekt

Titel:
Verzinnte Keramik aus dem antiken Makedonien

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Im Bereich der antiken Stadt Pydna an der Westküste des Thermaischen Golfes wurden in Gräbern des 4. bis 3. Jhs. v. Chr. zahlreiche Reste von Keramikgefäßen gefunden, auf deren Oberfläche stark korrodierte Reste eines ehemaligen Metallüberzuges festgestellt wurde. Im Gegensatz zur Annahme einer Versilberung stellte sich nach Mikrosonden-Analytik von 56 Proben heraus, dass nicht Silber, sondern Zinn für die Verzierung der Gefäße verwendet wur-de. Untersuchungen unter dem Elektronenmikroskop und eigene Versuche ergaben zudem, dass es sich um eine Folienverzinnung handelt. Vergleichende Untersuchungen mit Keramik-resten aus dem Siedlungsbereich zeigten, dass das Gebrauchsgeschirr nicht verzinnt wurde. Die wohl teuren, silbrig glänzenden, verzinnten Gefäße dienten ausschließlich als statusanzei-gende Grabbeilagen der luxusorientierten makedonischen Gesellschaft.

Schlagworte:
    Verzinnte Keramik
    Makedonien
    Pydna

Laufzeit: von 01.1999 bis 12.2002

Publikationen: