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Drittmittelprojekt

Titel:
Schreckreflex-Modulation durch emotionale Gesichtsausdrücke und kognitives Priming bei sozialer Phobie

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Das Ziel des Forschungsprojektes ist es, anhand objektiver biopsychologischer Methoden (u. a. Schreckreflex-Modulation) die Beziehung zwischen kognitiven Prozessen und der automatischen Verarbeitung emotionaler Stimuli bei Patienten mit sozialer Phobie zu untersuchen. In Voruntersuchungen wurde die Schreckreaktion während der Betrachtung von Gesichtern an gesunden Probanden untersucht. Im ersten Experiment mit Patienten wird die Schreckreflex-Modulation als stimulusspezifischer Indikator der sozialen Phobie untersucht. In Experiment 2 wird mit diesem Indikator die aktuelle Aktivierung (Priming) kognitiver Schemata überprüft. Das dritte Experiment überträgt das Paradigma auf die Interaktion zwischen aktuell aktivierbaren kognitiven Schemata und der automatischen Verarbeitung emotionaler Gesichtsausdrücke. Ein viertes Experiment prüft die Möglichkeiten einer praxisnahen Integration der Erkenntnisse und Methoden in bewährte Interventionsmaßnahmen.

Schlagworte:
    Soziale Phobie
    Schreckreflex-Modulation
    Priming
    Emotion
    Mimik
    Psychophysiologie

Laufzeit: von 04.2004 bis 12.2007

Förderinstitution:
Wirtschaftsunternehmen ( Stipendium der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung und Eigenmittel )