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Drittmittelprojekt

Titel:
Der Isoprenoidweg in Pflanzen: Bedeutung für die Pathogenabwehr

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Isoprostane sind Prostaglandin-ähnliche Verbindungen, die durch freie Radikal-katalysierte Oxidation der Arachidonsäure ubiquitär in tierischen Geweben gebildet werden und biologisch hochaktiv sind. Kürzlich konnte von der Arbeitsgruppe gezeigt werden, dass auf einem analogen Biosyntheseweg in Pflanzen mehrere Klassen von Dinor-Isoprostanen (Phytoprostanen) aus Linolensäure gebildet werden können.
Phytoprostane werden durch oxidativen Stress, ausgelöst z.B. durch Peroxide und Schwermetalle, dramatisch induziert. Darüber hinaus beobachtet man eine Akkumulation von Phytoprostanen auch nach mechanischer Verwundung und bei Frostverletzung.
Einige Vertreter der Phytoprostane induzieren die Synthese von niedermolekularen Abwehrstoffen (Phytoalexine), die Pflanzen vor einem Befall durch Mikroorganismen schützen können.
Im Teilprojekt A2 wird die Induktion und Funktion von Phytoprostanen bei Pflanzen-Pathogen-Interaktionen untersucht. Das Projekt soll Aufschluss darüber geben, ob den Phytoprostanen eine Funktion als Abwehrsignalstoff zukommt. Darüber hinaus ist von Interesse, ob Phytoprostane zur Steigerung der Pflanzenresistenz gegen Pflanzenpathogene sowie zur Steigerung der Arzneistoffproduktion in pflanzlichen Zellkulturen/Pflanzen angewendet werden können.

Schlagworte:
    isoprostane

Laufzeit: von 01.2001 bis 12.2003

Förderinstitution:
DFG

Publikationen:

Links:
SFB 567