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Drittmittelprojekt

Titel:
Induktion und Differenzierung der proepikardialen Serosa. Eine Progenitorpopulation des Herzens

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Die Zelltypen des adulten Wirbeltierherzens sowie der großen arteriellen Gefäßstämme haben ihren Ursprung in verschiedenen Geweben des Embryos. In dem hier vorgelegten Projekt soll die Entwicklung der propepikardialen Serosa (PrES) untersucht werden. Dies ist eine Vorläuferzellpoplation, die zunächst außerhalb des Herzens lokalisiert ist, nämlich in der perikardialen Wand in der Nähe des venösen Pols. Das erste Ziel des Projekts ist die Gewebeinteraktionen zu definieren, die zur Induktion und Entwicklung der PrES beitragen. In einem zweiten Teil des Projekts geht es um die funktionelle Charakterisierung von CFC, einem Mitglied der EGF-CFC Genfamilie, das in der PrES und später auch im Epikardium exprimiert wird. Die Rolle dieses Kompetenzfaktors soll mithilfe eines viralen Gentransfers einer dominant-negativen CFC Mutante analysiert werden. Das primäre und sekundäre Herzfeld, die PrES, das Epikardium und das Perikardium sind Derivate des lateralen Plattenmesoderms. Um eine Einsicht in die molekularen Mechanismen zu bekommen, die zur Bildung dieser verschiedenen Zelltypen führen, soll im dritten Teil dieses Projekts Gene mithilfe eines subtraktiver Ansatzes isoliert werden, die eine präferentielle Expression in der PrES bzw. im Epikardium aufweisen. Diese Analysen werden zu einem vertieften Verständnis der Induktion und Differenzierung dieser wichtigen kardialen Vorläuferzellpopulation führen. Die Arbeitsergebnisse diese Projekts könnten potentiell zu neuen Strategien führen, die eine therapeutische Neovaskularisation ermöglichen.

Schlagworte:
    epikardiale Entwicklung
    Hühnerembryo
    Tbx18
    CFC
    WT1
    BMP2

Laufzeit: von 03.2004 bis 12.2006

Förderinstitution:
DFG ,Genehmigungsdatum: 12.03.04
DFG

Publikationen: