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Drittmittelprojekt

Titel:
Zur Psychophysik der Stereopsis beim Menschen: Analyse der Raum-Zeit-Charakteristik beim tiefenverkehrten 3D-Sehen.

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Wieviel Zeit benötigt unser 3D-Sehen? Bei pseudoskopischer Betrachtung eines undurch-sich-ti-gen Quadrats, das räumlich vor einer zufallsgemus-terten Fläche liegt, erscheint das Quadrat in einem rechteckigen Ausschnitt hinter dieser Fläche. Bewegt sich das Muster vertikal nach oben, erscheint an der oberen Kante des Rechtecks eine illusionäre Lücke (DSI). Ihre Breite entspricht der Zeit, die zum Ermitteln der Tiefen-position des Musters nötig ist, das quasi "aus dem Nichts" auftaucht.
Psychophysische Messungen mit einem realen sowie einem Computer-generierten Modell-system zeigen, dass die 3D-"Verrechnungszeit" - individuell unterschiedlich - zwischen 60 und 80 ms liegt. Wie auf Grund des Pulfrich-Effekts zu erwarten, erhöht sie sich bei bei skotopischem Sehen auf 160-180 ms.

Schlagworte:
    Stereopsis beim Menschen
    Verrechnungszeit
    verzögertes Sehen
    Pulfrich-Effekt
    Pseudoskopie
    Sehtäuschung

Laufzeit: von 01.1998 bis 01.2002

Förderinstitution:
DFG ( WO 150/12-1 ) ,Genehmigungsdatum: 20.01.1998

Publikationen: