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Drittmittelprojekt

Titel:
Umfassende Analyse multipler paralleler Duftverarbeitung im Gehirn der Honigbiene

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Duftinformation wird in vielen Tierarten gleichzeitig über parallele Wege verarbeitet. Bei manchen Säugetieren, etwa, gibt es neben dem Riechepithel noch das Vomeronalasorgan, das Septalorgan und das Grünebergorgan. Auch Amphibien, Fische und Insekten haben multiple "Nasen". Wir planen, parallele Duftverarbeitung am Beispiel der Honigbiene zu untersuchen. Bienen sind ideale Modelltiere für die Duftforschung: sie haben einen ausgeprägten Geruchssinn, eine starke Tradition neurobiologischer und olfaktorischer Forschung, und nicht zuletzt hervorragendes Lernverhalten, das nahe an kognitive Leistungen kommt. Das olfaktorische System hat mindestens zwei, etwa gleich große, Untereinheiten: die sogenannten lACT und mACT Trakte. Ihre Existenz ist bekannt, nicht aber ihr detaillierter Aufbau und ihre Funktion. Wir werden darum neuroanatomische, immunhistochemische und ultrastrukturelle Analysen mit Opto- und Elektrophysiologie kombinieren. Verhaltenstests sollen die funktionelle Bedeutung der parallelen olfaktorischen Bahnen aufklären. Von den Ergebnissen werden grundlegende Erkenntnisse zur olfaktorischen Kodierung, insbesondere zur Bedeutung paralleler Verarbeitung in sensorischen Systemen, erwartet.

Schlagworte:
    Olfaktorik
    Gehirn
    Neurobiologie
    Honigbiene
    Neuroethologie

Laufzeit: von 02.2010 bis 02.2013

Förderinstitution:
DFG ( SPP 1392 ) ,Genehmigungsdatum: 30.06.2009