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Drittmittelprojekt

Titel:
Aggressionen im Straßenverkehr

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Es wird ein interdisziplinäres Projekt im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen durchgeführt, das die Bestimmung des Auftretens von aggressivem Verhalten im Straßenverkehr in Häufigkeit und Ausprägung erlaubt. Der völlig neue Untersuchungsansatz bestimmt für unterschiedliche Verkehrsräume, welche aggressiven Episoden auftreten. Dabei wird unterschieden zwischen den subjektiven Intentionen der Fahrer und dem objektiv beobachtbaren Verhalten. Qualitativ durch Beobachtung und Befragung, quantitativ durch experimentelle Fahrten im Realfahrzeug und im Simulator wird bestimmt, wie sich "aggressive" Fahrintentionen in Fahrverhalten umsetzen und wie Fahrverhalten eines anderen als "aggressiv" erlebt wird. Weiter wird untersucht, welchen Einfluss verkehrliche Parameter wie Verkehrsdichte und -zusammensetzung auf die Auftretenshäufigkeit von aggressiven Episoden haben. Die so bestimmten Größen bilden die Basis einer Verkehrssimulation, aus der die Häufigkeit von aggressiven Episoden in Abhängigkeit von Verkehrs- und Fahrerparametern bestimmt und validiert wird. In das so gebildete Modell können dann unterschiedliche Interventions- und Präventionsmaßnahmen implementiert und in ihrer Effizienz abgeschätzt werden. Weiter wird die Übertragbarkeit des Modells auf andere Verkehrsräume untersucht.

Schlagworte:
    Aggression
    Verkehr
    Simulation
    Fahrerverhalten
    Drängeln

Laufzeit: von 09.1999 bis 02.2002

Förderinstitution:
Bund

Publikationen:

Links:
Lehrstuhl für Psychologie III (Methodenlehre und Verkehrspsychologie)
Interdisziplinäres Zentrum für Verkehrswissenschaften (IZVW)
Projektpartner: Institut für Kraftfahrwesen Aachen (IKA)
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)