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Drittmittelprojekt

Titel:
Persistierender oxidativer Stress und genomische Instabilität von Tumoren

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Projekt 12 im Graduierten Kolleg 693 Molekulare und strukturelle Grundlagen der Tumorinstabilität

Durch reaktive Sauerstoffspezies (ROS) wird oxidativer Stress ausgelöst, was zur Modifikation von Biomolekülen inklusive der DNA führt. Oxidative DNA-Modifikationen führen zu Mutationen und anderen Arten der genomischen Instabilität sowie zur Störung der DNA-Reparatursysteme. Dagegen haben Zellen Schutzmechanismen zur Entfernung der ROS, z. B. durch Expression antioxidativer Selenoprotein wie Glutathionperoxidasen (GPx) und Thioredoxinreduktasen (TrxR) entwickelt. Folgende Fragestellungen und Zielen wurden bearbeitet: 1. Wirkt chronischer oxidativer Stress auf die Expression dieser antioxidativen Enzyme und die Rate genomischer Instabilität in Karzinomzellen? 2. Welche Auswirkungen hat die Überexpression von GPx-Isozymen auf die genomische Instabilität? 3. Hat ein verbesserter Selenstatus einen ähnlichen Effekt wie die Überexpression der GPx auf DNA-Schädigung und genomische Instabilität?

Diese Befunde unterstützen die Arbeitshypothese, dass Selenoproteine an der Protektion des Genoms vor ROS beteiligt sind und dass die Überexpression antioxidativer Selenoproteine oder ein verbesserter Selenstatus positive Effekte auf die genomische Instabilität in Tumorzellen (hier humane Hepatokarzinomzellen HepG2) ausüben.

Schlagworte:
    Selenoproteine
    oxidativer Stress
    genomische Instabilität
    Tumor
    Glutathion Peroxidase

Laufzeit: von 12.2000 bis 11.2002

Förderinstitution:
DFG ( Graduiertenkolleg 693 )

Publikationen:

Links:
website Graduiertenkolleg 693
website Endokrinologie Charité