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Drittmittelprojekt

Titel:
Charakterisierung von Signalwegen in autoreaktiven T-Zellen nach der Stimulation mit oligomerisierten T-Zell-Rezeptor-Epitopen am Modell von demyelinisierenden Autoimmunerkrankungen

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Multiple Sklerose (MS) und das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) sind demyelinisierende Erkrankungen des Nervensystems bei deren Entstehung myelinspezifische T-Lym-phozyten eine wichtige Rolle spielen. Die experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis (EAE) bzw. Neuritis (EAN) der Lewis Ratte dient als Tiermodell für die MS und das GBS, mit denen grundlegende Fragen der Pathogenese untersucht und neue Therapieansätze entwickelt werden können. Beide experimentellen Autoimmunerkrankungen werden durch Myelinproteine des zentralen (EAE) bzw. peripheren Nervensystems (EAN), oder durch adoptiven Transfer von T-Zellen mit Spezifität für z.B. das basische Myelinprotein (MBP) bzw. P2 induziert. Durch eine Antigentherapie kann die entzündliche Reaktion in der EAE bzw. EAN spezifisch terminiert werden. Neben der Erzeugung von Anergie kann Apoptose in situ auftreten. Durch die Verwendung oligomerisierter antigener Peptide als äußerst potente Immunogene besteht die Möglichkeit, Anergie bzw. Apoptose nebenwirkungsfreier und langanhaltender auszulösen. Ziel des Antrages ist es, intrazelluläre Signalkaskaden, die nach Stimulation von autoreaktiven T-Zellen mit verschiedenen oligomerisierten TZR-Epitopen aktiviert werden, zu erfassen und mit zellulären Antworten zu korrelieren. Durch den Einsatz derart optimierter Peptidantigene und über den Eingriff in intrazelluläre Signalkaskaden erwarten wir entscheidende Erkenntnisse für modellhafte neue Therapieansätze.

Schlagworte:
    Multiple Sklerose
    Guillain-Barré-Syndrom
    Autoimmunität
    T-Lymphozyten
    Mutierte Peptidliganden

Laufzeit: von 05.1999 bis 04.2004

Förderinstitution:
Landeshaushalt Wissenschaftsministerium
Bund

Publikationen: