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Drittmittelprojekt

Titel:
Untersuchungen zur neuromuskulären Insuffizienz der Rotatorenmanschette

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
In Biopsien der Muskulatur der Rotatorenmanschette und des Deltamuskels wird die Korrelation molekulargenetischer Marker einer Denervierung (Expression (mRNA) des fetalen Acetylcholinrezeptors bei Muskelatrophie) mit histochemischen Befunden (einschl. der Muskelfaser-Typ-Verteilung) verglichen. Dazu werden der neurophyiologische Befund (EMG) und die MRT-Spektroskopie
sowie die lokale Aktivität nozizeptiver Nervenendigungen in Beziehung gesetzt. In Muskelbiopsien (Mm. deltoideus und supraspinatus) von bisher 265 Patienten mit subakromialen Schmerzsyndromen mit unterschiedlichen strukturellen Läsionen der Rotatorenmanschette wurde die Expression von fetalen Acetylcholinrezeptoren (AchR) mittels eines neuen, hochsensitiven Verfahrens zur Erkennung einer neurogen bedingten Atrophie (Duplex-RT-PCR) untersucht. Dabei ergaben sich in einem überrraschend hohen Prozentsatz (63,7%) Hinweise auf eine neurogene Ursache klinisch relevanter Muskelfunktionsstörungen, die mit zunehmender Defektgröße nicht nur die Rotatorenmanschette sondern auch den Deltamuskel betreffen.

Schlagworte:
    Neuromuskuläre Muskelinsuffizienz
    Muskelatrophie
    Rotatorenmanschette
    Schulterschmerz
    fetaler Acetylcholinrezeptor

Laufzeit: von 07.2000 bis 06.2003

Förderinstitution:
Landeshaushalt Wissenschaftsministerium
Bund