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Drittmittelprojekt

Titel:
Verstärkung und Modulation der Immunantwort der Ratte durch monoklonale Antikörper gegen die aktivierenden und deaktierenden Rezeptoren CD28 und CTLA-4.

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
In der laufenden Förderperiode wurden "superagonistische" monoklonale Antikörper mit Spezifität für das CD28 Molekül der Ratte zur Expansion und Modulation des Immunsystems in dieser Spezies eingesetzt. Diese neuartigen mAk sind in der Lage, T-Zellen polyklonal ohne zusätzliches Signal durch den T-Zellrezeptor in vivo zu expandieren.
In einem Modell der T-Lymphopenie gelang die beschleunigte Rekonstitution des T-Zellkompartiments durch CD28 Stimulation und der Nachweis der Funktionsfähigkeit der expandierten Zellen. Mit der Analyse der Abwehrreaktion so rekonstituierterTiere gegen L.monocytogenes und N.brasiliensis wird gegenwärtig begonnen.
An unmanipulierten Tieren wurde zusätzlich beobachtet, dass die Behandlung mit CD28 Superagonisten Autoimmunität und Entzündung unterdrückt (Modelle der Adjuvans Arthritis, der EAE und der EAN). Mit Hilfe eines neu entwickelten mAk gegen das CTLA-4 Molekül der Ratte konnte nachgewiesen werden, dass sogenannte regulatorische (=suppressorische) CD4+CD25+ "Treg" Zellen in vivo durch CD28 Stimulation transient überproportional expandiert und aktiviert werden; wir untersuchen gegenwärtig, ob, wie erwartet, diese Zellen für die Verhinderung von Immunpathologie in den erwähnten Rattenmodellen verantwortlich sind, und ob sie mit der Infektabwehr interferieren.

Schlagworte:
    T-Zelle
    CD28
    CTLA-4

Laufzeit: von 1.2001 bis 12.2003

Förderinstitution:
DFG

Vorläuferprojekt:
SFB 479, C6, 1998-2000

Publikationen: