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Drittmittelprojekt

Titel:
Die klinische Bedeutung von SEMP1: ein Gen mit Relevanz für Mammakarzinom

Projektleitung an der Universität Würzburg:

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler:

Kurzbeschreibung:
Mittels molekulargenetischer Verfahren wurde ein neues Gen in Mammaepithelzellen kloniert, welches spezifisch nur in epithelialen Zellen exprimiert wird. Dieses SEMP1 genannte Gen wurde in seiner vollen Länge isoliert und sequenziert. Beim Screening von normalen exponentiell wachsenden Mammaepithelzellen, wachstumsarretierten Mammaepithelzellen, seneszenten Mammaepithelzellen und Tumormammaepithelzellen zeigte sich folgendes Expressionsmuster: die Expression ist in exponentiell wachsenden Zellen sehr gering, ist nicht nachweisbar in Tumorzllen (eine Ausnahme), und die Expression steigt signifikant bei Wachstumsarretierung von normalen Mammaepithelzellen und noch zunehmend in seneszenten Zellen an. In den bisherigen Untersuchungen konnte auch in Biopsien von Primärtumoren des Mammakarzinoms keine Expression nachgewiesen werden.

Anhand der bisherigen molkeulargenetischen und zellphysiologischen Befunde ist anzunehmen, daß SEMP1 in Mammaepithelzellen entweder bei der Signaltransduktion für die Steuerung der Zellproliferation und/oder bei der Metasasierung eine bedeutende Rolle spielt.

Neben den weiterhin intensiv laufenden molekularen und biologischen Studien zur Funktion des SEMP1 Gens soll auch seine Bedeutung bei der Kazigogenese in der klinischen Situation untersucht werden.

Schlagworte:
    SEMP1
    Brustkrebs
    Zelladhäsion
    Tumorsuppressor Gen

Laufzeit: von 04.1999 bis 03.2000

Förderinstitution:
Wirtschaftsunternehmen ( Roche Diagnostics ) ,Genehmigungsdatum: 14.05.1999

Publikationen:

Links:
Publikation 92